Holzhäuser atmen nicht

Die Annahme, Holzhäuser würden atmen, ist ein Irrtum

In vielen Gesprächen mit Hausbesitzern und manchmal sogar mit einigen Blockhausanbietern kommen wir zu dem Ergebnis, dass ein Haus atmen muss. Auf diese Art und Weise versuchen hinterlistige Blockhausanbieter potentielle Kunden zu überzeugen, dass Risse und undichte Flächen in den Blockhauswänden nichts Schlechtes seien, da ja ein Haus so oder so atmen müsse. Die Überzeugung reicht soweit, dass Gebäude keinesfalls hermetisch dicht sein sollten und Wände atmen müssten.

Blockhäuser brauchen Wände, die atmen! – Das ist ein Unsinn!

Befürworter von Holzhäusern und anderen natürlichen Materialien bedienen sich gerne solcher Argumente, wenn sie über die wesentlichen Vorzüge des Holzbaus im Vergleich zu Beton-, Stein- oder Ziegelbau diskutieren. Fertigteilhausanbieter, unter denen auch solche sind, die Blockhäuser aus Stämmen oder geleimten Holzplatten anbieten, sind davon überzeugt, dass die hölzerne Hausfassade, wie eine – so zu sagen – zweite Haut wirken und so beim Austausch von Elementen zwischen der äußeren und inneren Umgebung, behilflich sein sollte.

Holzhäuser atmen nichtSchlecht isolierte Blockhäuser, vor allem aber Blockhäuser durch deren Risse kalte Luft hineinströmt, sind ein Zeichen von schlechter Bauqualität, falscher Holztrocknung oder Holzwahl.

Kalte Luft, die durch ein schlecht konzipiertes Blockhaus strömt, enthält im Vergleich mit warmer Innenluft sehr wenig Feuchtigkeit. Mit dem Eindringen von Kaltluft in ein warmes Zimmer, kühlt die Raumluft ab und hinterlässt Kondenswasser am und im Holz. Somit entstehen die ersten Voraussetzungen für gesundheitsschädlichen Schimmel. Ebenso kann ein schlecht isoliertes Blockhaus wegen der Kondensierung im Innenraum feucht werden, das Holz wird breiter, was die ganze Konstruktion des Blockhauses gefährden kann. Hier können Sie mehr über das Vorführprojekt der Dachbodenwärmeisolierung  lesen.

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